Funken in der Nacht

Die „Hardware“ für diese Bilder ist einfach und günstig. Ein Schneebesen (Schwingbesen), ein Seil und Metallwolle

Beim Ablauf ist Kreativität gefragt, oft hilft das Glück oder der Zufall. Grundsätzlich wird die Kamera auf ein Stativ gestellt. Ausgelöst wird mittels Fernauslöser. Blitzlicht braucht es nicht.

Bei den Kameraeinstellungen kann beliebig variiert werden. Grundsätzlich handelt es sich um Langzeitbelichtungen. Dabei ist die Verschlusszeit zwischen 5-30 Sekunden. ISO- und Blendenwerte können nach persönlichem Geschmack und Umgebungslicht angepasst werden.

Wichtiger als die Einstellungen ist der Ort wo die Aufnahmen entstehen: Sehr gute Ergebnisse habe ich auf Brücken, Türmen oder in Tunnels gemacht. Aber auch die Spiegelung von Wasser oder der Effekt mit Schnee gefallen mir sehr. Hier ein Einblick in meine Sammlung

Einige Warnungen zum Schluss: Funken = Feuer! Die glühenden Metallteile haben teilweise eine lange Flugbahn und verglühen erst nach dem Aufprall vollständig. Im Sommer oder bei Trockenheit ist besondere Vorsicht geboten. Gleiches gilt bei alten Brücken oder Gebäuden (Spinnennetze und Staub)

Aus Erfahrung: Kappe, Schutzbrille und alte Kleider sind Pflicht. Die Flugbahn der Funken ist nicht vorhersehbar. Brennende Funken auf Kopf oder Armen sind schmerzhaft.

…und nun viel Spass beim nachmachen! Platziert Links zu euren Bildern hier im Kommentar…

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